Servolenkung defekt: Warnleuchte, Kontrollleuchte und Lenkrad Symbol – Alles zur Servolenkung-Kontrollleuchte und Warnleuchte für die Servolenkung

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Leuchtet auch Ihr Lenkrad Symbol?

Die Servolenkung-Kontrollleuchte: rot oder gelb: Was sie bedeuten und wie sie die Hauptuntersuchung beeinflussen

Die Kontrollleuchte ist ein Symbol, das auf ein Problem mit dem Lenksystem hinweist.

Sie kann in verschiedenen Farben erscheinen:

Was tun, wenn die Servolenkung-Kontrollleuchte gelb anzeigt?

Fahrzeug sicher abstellen

Reduzieren Sie die Geschwindigkeit und bringen Sie das Auto an einen sicheren Ort.

Flüssigkeit prüfen

Überprüfen Sie den Behälter auf Servolenkungsöl und füllen Sie bei Bedarf nach.

Werkstatt aufsuchen

Lassen Sie den PKW von einer Fachwerkstatt überprüfen, um das Problem zu beheben und schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

Rot = sofort handeln: Warum ein Servolenkung-Defekt sicherheitsrelevant ist

Wenn die Anzeigeleuchte rot leuchtet, ist dies ein kritisches Zeichen für eine Funktionsunfähigkeit. Eine Störung kann das Lenken erheblich erschweren, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten, und zu sicherheitsrelevanten Situationen führen. Handeln Sie sofort:

Fahrzeug anhalten

Bringen Sie das Auto vorsichtig zum Stehen.

Werkstatt kontaktieren

Lassen Sie das Fahrzeug sofort reparieren, um kritische Situationen zu vermeiden.

Sicherheit gewährleisten

Eine Beschädigung kann die Kontrolle über das Fahrzeug beeinträchtigen, daher ist schnelles Handeln unerlässlich

Symptome eines Defekts

Wenn das Signalicht aufleuchtet, sollten Sie das Fahrzeug sofort untersuchen.

Typische Zeichen sind:

  • Schwergängige Steuerung: Die Lenkeinheit wird schwerer zu drehen, besonders bei elektrischen oder elektrohydraulischen Servoanlagen.

  • Geräusche im Bereich der Servopumpe: Dies kann auf eine beschädigte Hydraulikpumpe oder einen defekten Keilriemen hinweisen.

  • Leckagen: Poröse Leitungen oder ein Austritt im Hydrauliksystem können zu einem Flüssigkeitsverlust führen.

Arten der Servolenkung - Mangel erkennen – elektrisch oder hydraulisch? Unterschiede, Symptome und Warnzeichen

Es gibt verschiedene Arten der Servolenkung, die sich in ihrem Aufbau und ihrer Funktionsweise unterscheiden:

Hydraulische Servolenkung: Nutzt Hydrauliköl und eine Hydraulikpumpe. Ein Flüssigkeitsmangel oder eine Undichtigkeit kann hier schnell zu einer Funktionsstörung führen.

Elektrische Lenkhilfe: Bei modernen Fahrzeugen ist häufig eine elektronische Servolenkung verbaut, die im Gegensatz zur ölunterstützen Variante kein Servoöl benötigt. Verwendet einen Elektromotor, ein Steuergerät und ist oft wartungsfrei. Defekte treten hier meist aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung oder einem Sensor auf.

Elektrohydraulische Servolenkung: Kombiniert beide Systeme und ist besonders bei modernen Fahrzeugen verbaut. Hier können sowohl elektromechanische als auch flüssigkeitsgestützte Probleme auftreten.

Elektrische Servolenkung

Bei einer elektromechanischen Servolenkung treten Beschädigungen oft ohne Ölverlust auf. Ein schwergängigeres Lenkrad oder eine fehlerhafte Stromversorgung sind typische Anzeichen. Hier ist eine gründliche Sichtprüfung und das Auslesen des Fehlerspeichers erforderlich. Wenn die Kontrollleuchte der elektrischen Servolenkung gelb aufleuchtet, deutet dies auf ein Problem hin, das zeitnah überprüft werden sollte. Bei einer roten Leuchte ist sofortiges Handeln erforderlich, da ein Leistungseinbruch der Lenkunterstützung die Sicherheit beeinträchtigen kann. In beiden Fällen sollten Sie das Fahrzeug ruhig abstellen und eine Werkstatt aufsuchen.

Hydraulische Servolenkung defekt: Welche Rolle spielen Servopumpe und Servolenkungsöl?

Die elektrohydraulischen Servolenkungen sind eine modernere Variante, die sowohl elektrische als auch hydraulische Komponenten nutzt. Bei einem Defekt können Hochdruck- und Rücklaufleitungen beschädigt sein, was zu einer Beschädigung oder einem Versagen führen kann.

Bei einer hydraulischen Servolenkung spielen die Servopumpe und das Öl eine zentrale Rolle:

Servopumpe: Die Servopumpe erzeugt den nötigen Hydraulikdruck, um die Lenkung zu unterstützen. Ein Defekt der Pumpe führt zu einem Ausfall der Lenkunterstützung, was das Lenken erheblich erschwert.

Hydrauliköl: Das Öl überträgt den Druck von der Pumpe auf das Lenksystem. Ein Mangel oder eine Verunreinigung des Öls kann zu Problemen wie einem schwergängigen Lenkrad oder einer Schwachstelle im System führen.

Beide Komponenten sind entscheidend für die Funktionsfähigkeit der hydraulischen Servolenkung. Bei Defekten sollte das System umgehend überprüft und repariert werden.

Was tun, wenn die Warnleuchte für die Servolenkung leuchtet?

Leuchtet die Kontrollleuchte der Servolenkung in orange oder rot, bedeutet das meist, dass die Lenkung schwergängig ist oder elektronische Fehler im System erkannt wurden. Auch ein schwergängiger Lenkeinschlag direkt nach dem Motorstart kann ein Hinweis sein. Die Servolenkungswarnleuchte sollte nach dem Start kurz aufleuchten und wieder erlöschen, bleibt das jedoch an und das Licht erlischt nicht, muss der Fehlerspeicher ausgelesen werden. 

Wenn die Displayanzeige aufleuchtet, sollten Sie umgehend handeln:

Geschwindigkeit reduzieren: Bringen Sie das Fahrzeug sicher zum Stehen bringen.

Flüssigkeitsstand prüfen

Werkstatt fahren

Bei schwergängigen Lenkbewegungen können Sie zunächst eine Sichtprüfung durchführen. Oft liegt das Problem an mangelnder Schmierung oder einem defekten Keilrippenriemen. Ein einfaches Nachfüllen des Servoöls kann bereits Abhilfe schaffen. Da die Servolenkung früher oder später bei Problemen komplett ausfallen kann, sollte die Servolenkung regelmäßig überprüft werden, nicht zuletzt im Hinblick auf die Hauptuntersuchung, bei der eine defekte Lenkung ein erheblicher Mangel ist. Wer das Problem ignoriert, riskiert nicht nur die Fahrsicherheit, sondern bleibt auch schnell auf hohen Kosten sitzen.

Häufige Fragen zur Servolenkung

Wie erkennt man ein Leck im Hydrauliksystem?

Ein Leck im System kann durch poröse Leitungen oder einen beschädigten Behälter verursacht werden. Ein sinkender Flüssigkeitsstand und weitere Anzeichen wie Geräusche sind typisch.

Was passiert, wenn die Servolenkung kaputt ist?

Eine kaputte Servolenkung kann zu einem Ausfall führen, was das Lenken erschwert und zu erhöhtem Kraftaufwand führt. In kritischen Situationen sollten Sie das Fahrzeug langsam und kontrolliert anhalten.

Kann man die Servolenkung nachrüsten?

Ja, das Nachrüsten einer Servolenkung ist möglich, erfordert jedoch Fachkenntnisse. Es ist wichtig, alle beteiligten Komponenten korrekt zu installieren, um sicherzustellen, dass das System einwandfrei funktioniert.

Fazit: Sicherheit geht vor

Die Lenkunterstützung ist ein wichtiges System für sicheres und komfortables Fahren. Wenn die Hinweisleuchte aufleuchtet, sollten Sie das Problem nicht ignorieren – sonst droht ein teurer Ausfall. Ob hydraulisch, elektronisch oder elektrohydraulisch – jede Servolenkung hat ihre Vor- und Nachteile. Wichtig ist, sie regelmäßig überprüft zu lassen und bei Problemen schnell zu handeln.

Letzter Gedanke: Die regelmäßige Wartung und rechtzeitige Reparatur der Servolenkung kann nicht nur teure Reparaturen vermeiden, sondern auch Ihre Sicherheit auf der Straße gewährleisten. Ignorieren Sie niemals Warnleuchten und suchen Sie bei Problemen immer eine Fachwerkstatt auf.

Die Servolenkung ist ein zentrales System im Fahrzeug, das das Lenken insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten oder beim Parken erleichtert. Doch was passiert, wenn die Servolenkung ausgefallen ist? In diesem Blog gehen wir detailliert auf die Warnanzeige für die Lenkung, die Kontrollleuchte des Lenkgetriebes und das Lenkradsymbol ein, die auf ein Problem mit der Lenkhilfe hinweisen können. Ein rechtzeitiges Erkennen und Verstehen dieser Hinweise kann nicht nur kostspielige Reparaturen verhindern, sondern vor allem die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten.

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